Baugeschichte fur jedermann

Die gotische Architektur, Statuen, Buchmalereien und Reliquiare erzählen die Geschichte der Menschen, die im hohen und späten Mittelalter gelebt haben. Neben Beispielen aus den Orten der näheren Umgebung wie Aachen, Köln oder Maastricht sollen auch Bauten aus dem Europäischen Raum vorgestellt werden.

1. Wie erkenne ich gotische Baukunst? – Grundlagen  Dienstag, 25. Februar 2014, 10.30–12 Uhr                                                                  Auch in der gotischen Epoche stehen die Kirchenbauwerke im Mittelpunkt. Die gotische Kunst folgt ganz bestimmten Regeln, die von Frankreich aus in Italien, Britannien und Deutschland Fuß fassten. Die wichtigsten Begriffe, Baugliederungen und Zierformen werden an bekannten Beispielen vorgestellt und erläutert.

2. Fiale und Strebebogen  gotische Sakralbauten in der Maas-Rhein-Region  Dienstag, 1. April 2014, 10.30–12 Uhr                               In der Mitte des 13. Jahrhunderts begannen die Kölner mit dem Neubau des Kölner Doms. Sie bauten die Bischofskirche als steinernen Schrein für die sterblichen Überreste der Heiligen Drei Könige. Der Bau zeigt konsequent die technischen Grundlagen. Das tragende System ist auf die Stützen und Strebebögen reduziert worden, große Fenster mit geometrischen Spitzenmustern lassen strahlendes Sonnenlicht ins Innere fallen.

3. Kronungssaal und Saulengang,  zur gotischen Profanarchitektur  Dienstag, 13. Mai 2014, 10.30–12 Uhr                                           Nicht nur der Adel, sondern auch das Bürgertum möchte mit Bauwerken seine wirtschaftliche Stärke und seine politische Macht dokumentieren. In den Städten, umgeben von mächtigen Stadtmauern mit filigranen Türmen, entstehen die Häuser des Rats. Fialen und Figuren, Bögen und Blendwerk überziehen die Fassaden wie mit steinernen Spitzen. Die Steinmetze liefern die Statuen der gekrönten und geheiligten Häupter. Sie stehen auf Galerien oder an Pfeilern und können noch heute als Ahnentafel verstanden werden.

4. Backsteingotik und Perpendicular Style europaische Sonder- und Spatformen  Dienstag, 24. Juni 2014, 10.30–12 Uhr                Die allgemein gültigen Bauelemente werden je nach Region individuell interpretiert und so ergibt sich in ganz Europa eine Fülle von individuellen Raumschöpfungen. Dank eines stimmigen Marketingkonzeptes sind die kühnen Kirchenräume und reich verzierten Klosterfassaden der Backsteingotik rund um die Ostsee besonders in den Blickwinkel des Interesses gerückt. An den Beispielen in Britannien lässt sich hingegen noch eine ganz andere Eigenart feststellen. Dort ist die Gotik nie aus der Mode gekommen. Je jünger die Bauten sind, desto fantasievoller und zerbrechlicher wirken die Details.

Informationen zu den Vortragsreihen: Das Entgelt je Vortrag beträgt 4,– € (Abendkasse). Die Themen der einzelnen Vorträge sind in sich abgeschlossen. Wenn Sie sich vorab zu allen vier Vorträgen anmelden, beträgt die Teilnahmegebühr nur 12,– €.

Dr. Holger A. Dux

 

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