Baugeschichte fur jedermann:  Baugeschichte Romer

Die römische Baukunst greift im Wesentlichen Einflüsse aus dem griechischen Kulturkreis und von anderen Ansiedlern des Mittelmeerraums wie den Etruskern auf. Der Zeitraum der Epoche dauert etwa 9 Jahrhunderte bis ins 5. Jahrhundert nach Christus. Die einzelnen Zeitabschnitte werden nach Herrschern oder Dynastien benannt. Erst mit der Weiterentwicklung bestimmter Konstruktionsweisen können große Projekte wie das Kolosseum oder die berühmten Aquädukte realisiert werden. Da sich das römische Imperium bis an den Limes, also auch auf den Ufern des Rheines ausdehnte, wird es spannend sein, den Hauptakzent nicht nur auf den Ausbau Roms, sondern auch auf die Gründungen in der näheren Umgebung wie Aachen, Xanten oder Trier zu legen.

1. Tempel und Triumphbogen Donnerstag, 13. März 2014, 17.30–19 Uhr

Das Forum Romanum ist selbst mit den jüngeren Veränderungen und Zerstörungen noch immer eine beeindruckende Ansammlung von ganz unterschiedlichen römischen Bauten. Waren die Tempel für die himmlischen Götter gedacht, hat man die Feldherren und ihre Erfolge durch einen Triumphbogen geehrt. Von Generation zu Generation wurden die Bauten prachtvoller. Motive wie Tempelfassade, Stufenpodium und Wandrelief wurden nicht nur in der Entstehungszeit variiert, sondern dienten im Laufe der späteren kunsthistorischen Epochen als Vorbilder.

2. Theater und Aquadukte Donnerstag, 10. April 2014, 17.30–19 Uhr

Zur Zeit der Römer entstanden imposante, das Stadtbild oder die Umgebung prägende Großbauten. Hierfür waren besondere technische Fähigkeiten nötig. Der bekannteste der Theaterbauten ist das Kolosseum. Es bot zahlreichen Menschen Platz, um Gladiatorenkämpfe zu verfolgen. Neben dem Straßenbau waren die ausgeklügelten Versorgungseinrichtungen für Trinkwasser für die in den größeren Städten lebenden Menschen zwingend notwendig. Noch heute stehen Beispiele wie der Pont du Gard für die Meisterleistung des Mauerwerksbaus.

3. Thermen und Markthallen Donnerstag, 22. Mai 2014, 17.30–19 Uhr

Viele bedeutende Herrscher wollten ihren Regierungssitzen einen Stempel aufdrücken. So entwickelten sich die sogenannten Foren. Große ersammlungsplätze mit umlaufenden Säulenhallen wurden für öff entliche Versammlungen genutzt. Markthallen boten Händlern und Kauflustigen einen angenehmen Aufenthalt bei schlechtem Wetter. In der Zeit der Christianisierung dienten sie zur Abhaltung der Gottesdienste. Beliebter gesellschaftlicher Treffpunkt waren außerdem die großen, reich ausgestatteten Thermenanlagen.

4. Die Romer am Rhein Donnerstag, 3. Juli 2014, 17.30–19 Uhr

Augusta Treverorum oder Colonia Agrippina waren zur Zeit der Römer prächtige Städte. Öffentliche Bauten wie die Kaiserthermen, die Konstantinsbasilika, die Porta Nigra, die Ausgrabungen in Xanten oder die Saalburg beeindrucken noch heute. Nicht nur Karl der Große ließ sich Säulen aus Rom kommen, um sie in seiner Pfalzkapelle einbauen zu lassen. Immer noch sind nicht alle Spuren ergraben, Ausgrabungen führen zu aktuellen Interpretationen und neuen Erkenntnissen der Antike. Auf diese Art werden nicht nur die Bauweise und die Stilmerkmale, sondern auch Abläufe des alltäglichen Lebens dokumentiert.

Das Entgelt je Vortrag beträgt 4,– € (Abendkasse). Die Themen der einzelnen Vorträge sind in sich abgeschlossen. Wenn Sie sich vorab zu allen vier Vorträgen anmelden, beträgt die Teilnahmegebühr nur 12,– €.

Dr. Holger A. Dux

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